Unter dem Motto "Produktive Stadt" wurde im Rahmen des Wettbewerbs für das Zentrum des Aschaffenburger Stadtteils Damm untersucht, wie der durch Nachkriegsbebauung und eine vielbefahrene Verkehrsschneise geprägte Stadtraum um die Schillerstraße zu einem Ort von Produktion und Produktivität werden könne.
Die Auslober erhofften sich dabei neben funktionalen und städtebaulichen Strategien auch eine bauliche Untersuchung zur Umgestaltung und Neunutzung eines neungeschossigen Punkthochhauses, das in den 1960er Jahren ohne städtebaulichen Bezug von der Straße abgerückt angeordnet worden war.
Das vorgeschlagene Konzept unter dem Titel "Schillerpromenade" sah eine Stärkung der öffentlichen Räume durch klare Gestaltung und Erhöhung der Aufenthaltsqualität für Passanten und Anwohnerinnen vor (Vergrößerung Michaelplatz zu einer klaren Form, Anlage einer breiten Aktivitätspromenade nördlich entlang der Schillerstraße).
Als Implantat für die Stärkung des Gewerbe- und Dienstleistungs-Anteils wurde die Schaffung eines Start-Up Zentrums anstelle einer früheren Tankstellenfläche vorgeschlagen, das über Treppenanlagen und verschiedene Ebenen mit dem Platz und der Promenade verwoben werden sollte. Das Hochhaus selbst sollte neben Wohnungen integrierte Arbeitsmöglichkeiten bieten und durch bauliche Erweiterungen an Vorder- und Rückseite, vorgelagerte Loggien sowie eine Technikkrone für Solarenergie und Solarthermie neu gestaltet werden.
EUROPAN 14 | Wettbewerb Aschaffenburg-Damm
© Andreas Zeese, Anne Schmitt
© Andreas Zeese, Anne Schmitt
© Andreas Zeese, Anne Schmitt
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