Studie für einen Dachgeschossausbau samt energetischer Sanierung und barrierefreier Erschließung eines gründerzeitlichen Zinshauses im Volkertviertel in der Wiener Leopoldstadt.
Das L-förmige, in den 1960er Jahren entstuckte Gebäude nimmt fast das gesamte Grundstück ein und gruppiert sich um zwei Höfe. Ein großer Bestandsbaum im Hof sorgt im dicht bebauten Quartier für eine fast idyllische Atmosphäre.
Der Aufzugsschacht wird zwecks Belichtung der Bestandswohnungen als Totem in die Diagonale gedreht und erschließt vier Wohneinheiten, von denen drei als Maisonetten im Straßentrakt und eine als Atriumswohnung im Hoftrakt angeordnet werden.
Durch die Gruppierung der Gaupen, der Aufbauten und des Aufzugsturms entsteht hofseitig eine kleinteilig gestaffelte Dachlandschaft im Kronenbereich des Baums.
Zur Straße hin wird das historische Kranzgesims erhalten und durch ein horizontales, leicht schräg gekipptes Fensterband unterhalb der Doppelgaupe nachgezeichnet.
Dachgeschossausbau | Ausbau- und Flächenstudie
© Andreas Zeese
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